Kameras
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Objektiv Hersteller
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Tipps beim Kauf eines Reisezoom ObjektivDen Grad der Verwacklung kann man bereits durch die Einstellung der richtigen Belichtungszeit merklich verringern. Fotographiert man im Fernbereich, so ist eine kurze Belichtung von 1/250 Sekunde, 1/500 Sekunde oder noch kürzer empfehlenswert. Bei der Verwendung eines Stativs kann man die angegebenen Zeiten dementsprechend verlängern, jedoch sollte man auch in diesem Fall niemals weniger als 1/30 Sekunde auswählen. Die Entwicklung und Produktion von Reisezoom-Objektiven wird von den großen Herstellern nur in vergleichsweise geringem Umfang betrieben, die profiliertesten Firmen für diese Art von Objektiven sind Tamron und Sigma. Beim Kauf einer Kamera mit Reisezoom-Objektiv oder beim Erwerb eines einzelnen Reisezoom-Objektivs ist unbedingt darauf zu achten, dass eine Technologie zur Bildstabilisierung enthalten ist. Diese beim Reisezoom relativ junge Erfindung minimiert die oben genannten Verwacklungsnachteile signifikant und ist daher für die vollständige Ausstattung eines modernen Reisezoom-Objektivs unverzichtbar. Einige Kameras, zum Beispiel die von Sony, Olympus oder Pentax integrieren diese Komponente teilweise bereits in das entsprechende Gehäuse, diese Variante ist im regelfall für den Käufer preiswerter, ohne dass dieser dabei Abstriche bei der Qualität hinnehmen müsste. für die Produkte der meistverwendeten Unternehmen Nikon und Canon allerdings muss ein gesondertes Bildstabilisierungs-Objektiv separat erworben werden. Die bekanntesten Modelle aus dem Sortiment Sigmas sind das angepasste „DC 3,5-6,3/18-200 mm OS“ und „DC 3,5-6,3/18-250 mm HSM OS“. Erstgenanntes Objektiv wird bereits für 270 Euro und weniger angeboten ist damit deutlich günstiger als sämtliche vergleichbaren Konkurrenzprodukte. Die zweite Variante ist mit 550 Euro jedoch bereits mehr als doppelt so teuer. In vielen Tests und Berichten schnitten die Reisezoom-Objektive Sigmas aber vor allem in Bezug auf die Bildqualität ein wenig schlechter ab als die Pendants von beispielsweise Sigma, Dennoch stellen die Produkte Sigmas aufgrund des immer noch guten Preis-Leistungs-Verhältnis eine akzeptable Alternative gerade für Käufer, die etwas weniger Geld für die Anschaffung eines Reisezoom-Objektivs ausgeben wollen. Auch Tamron hat sein Angebot an Reisezoom-Objektiven mittlerweile auch um bildstabilisierende Versionen erweitert, nämlich um das „3,5-6,3/18-270 mm VC Di II“ und das „3,5-6,3/28-300 mm VC XR DI“. Das „3,5-6,3/28-300 mm VC XR DI“ eignet sich hauptsächlich für analoge Kameras und solche, die über einen Vollformat-Digitalsensor verfügen. Es kann nur auf Canon- und Nikon-Kameras aufgesetzt werden, erzielt dort jedoch bestenfalls durchschnittliche Ergebnisse. Sollte man wie die meisten eine APS-C oder Halbformat-Digitalkamera (DX) besitzen, so sollte man für diese Geräte das Tamron 3,5-6,3/18-270 mm VC Di II wählen. Es ist teurer als die oben beschriebene Sigma-Version, überzeugt dafür aber auch durch eine gute Leistung und einen sehr wirksamen Verwacklungsschutz. Wer mit einem Canon- oder Nikon-Produkt fotografiert, der kann natürlich auch zu den Reisezoom-Objektiven des jeweiligen Herstellers greifen. Die Verwendung eines „Canon EF-s 3,5-5,6/18-200 mm IS“ ist jedoch nicht empfehlenswert, dieses Objektiv verfügt über keinen lautlosen Ultraschall-Autofokus und die geschossenen Bilder lassen vor allem im Telebereich zu wünschen übrig. Alles in allem ist für eine Canon-Kamera ein Sigma- oder Tamron-Objektiv die bessere Wahl. Anders verhält es sich beim „3,5-5,6/18-200 mm VR“ von Nikon. Der Preis beträgt zwar um die 600 Euro und liegt damit deutlich über den Kosten für andere Objektive. Allerdings genügt es gleichzeitig auch höchsten Qualitätsansprüchen und kann als das beste aller hier aufgelisteten Reisezooms bezeichnet werden, es ist sehr lichtstark, in optischer Hinsicht äußerst scharf und dabei auch gut abgedichtet und verarbeitet. Im Vergleich mit allen anderen hier aufgelisteten Reisezooms kann es als das beste Objektiv bezeichnet werden. Letztlich muss man die endgültige Kaufentscheidung anhand seiner eigenen Vorstellungen seines Budgets und auch seinen persönlichen Anforderungen treffen. Ambitionierte Hobbyfotografen sollten durchaus bereit sein, mehr Geld zu investieren, andernfalls reicht eines der günstigeren Modelle ohne Zweifel aus. |
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